Was möchte die WALDORFSCHULE?

 

Lernen mit Herz, Kopf und Hand ist das Motto der Waldorfschule. Unsere Kinder sollen zu gesunden, engagierten und freien Menschen heranwachsen. Deshalb will die Waldorfschule

Die Freie Waldorfschule Gera wird als eine 12-klassige Gesamtschule geführt. Sie bietet neben einem spezifischen Waldorfabschluss auch den staatlichen Realschulabschluss und den Hauptschulabschluss. Das Abitur kann nach einem zusätzlichen 13. Schuljahr erworben werden. Die Jahreszeugnisse zeigen durch ausführliche schriftliche Beurteilungen in allen Fächern den jeweiligen Entwicklungsstand des Schülers.   Der Schüler erlebt durch Epochenunterricht, einem sinnvollen Wechsel von Selbsttätigkeit und aufnehmendem Lernen und einen hygienischen Tageslauf bis zur pädagogisch begründeten und geführten Nachmittagsgestaltung ein lebendiges Schulklima.   Schulfeste, jahreszeitliche Feiern, Theateraufführungen, Praktika und Projektarbeiten sind wichtige Bestandteile des Schullebens. Die beiden Fremdsprachen, vorgesehen sind Russisch und Englisch, werden von der 1. Klasse an unterrichtet. Die künstlerischen und handwerklichen Unterrichte stehen gleichberechtigt neben den naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Fächern.   Die Waldorfschule ist eine freie Initiative von Eltern und Lehrern, die durch das gemeinsame Engagement aller lebt.



     

Informationen und Anmeldungen

Freie Waldorfschule Gera

Otto-Rothe-Straße 32
07549 Gera

Tel.: (03 65) 712 922-0
Fax: (03 65) 712 922-39

E-mail: freie_waldorfschule_gera@yahoo.de
Internet: www.waldorf-gera.de






STUTTGARTER Erklärung

Waldorfschulen gegen Diskriminierung
Verabschiedet von der Mitgliederversammlung des Bundes der Freien Waldorfschulen Stuttgart, am 28. Oktober 2007.


Die Freien Waldorfschulen leisten bei der Wahrnehmung ihrer erzieherischen Aufgabe im Geiste der Menschenrechte einen Beitrag für eine Gesellschaft, die auf dem solidarischen Zusammenleben aller Menschen beruht.

Als Schulen ohne Auslese, Sonderung und Diskriminierung ihrer Schülerinnen und Schüler sehen sie alle Menschen als frei und gleich an Würde und Rechten an, unabhängig von ethnischer Zugehörigkeit, nationaler oder sozialer Herkunft, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung.

Die Anthroposophie als Grundlage der Waldorfpädagogik richtet sich gegen jede Form von Rassismus und Nationalismus. Die Freien Waldorfschulen sind sich bewusst, dass vereinzelte Formulierungen im Gesamtwerk Rudolf Steiners nach dem heutigen Verständnis nicht dieser Grundrichtung entsprechen und diskriminierend wirken.

Weder in der Praxis der Schulen noch in der Lehrerausbildung werden rassistische oder diskriminierende Tendenzen geduldet. Die Freien Waldorfschulen verwahren sich ausdrücklich gegen jede rassistische oder nationalistische Vereinnahmung ihrer Pädagogik und von Rudolf Steiners Werk.




Aus diesem Selbstverständnis arbeiten die Freien Waldorfschulen seit ihrer Gründung 1919. Waldorfpädagogische Einrichtungen engagieren sich heute in allen Erdteilen, darunter in sozialen Brennpunkten Europas, Afrikas, Amerikas, Asiens, in Israel und der arabischen Welt.



Bund der Freien Waldorfschulen e.V. (www.waldorfschule.de)